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VORWEIHNACHTLICHES AM FUGAUER ZIPFEL (12/2019)
 
     
  2018 hatten die Zweibeiner-Eltern ihr eigenes Haus in Neukirch/Lausitz altersbedingt aufgegeben und sind in eine kleine Mietwohnung im benachbarten Wilthen gezogen... Seitdem brauchen ich und meine Zweibeiner, wenn wir dort zu Besuch sind, eine Ferienwohnung oder müssen eben früh hin und abends zurück...  
     
 
 
     
  Kurz vor Weihnachten 2019 boten die Dienstpläne meiner Zweibeiner die Möglichkeit, einigeTage am Stück in der Oberlausitz zu verbringen. Der Zweibeiner hatte nach recht langer Suche eine Ferienwohnung in Oppach im "Fugauer Zipfel" gefunden, die aber 15 km von der Wohnung der Zweibeinereltern entfernt war. Wie sich bei der Anreise herausstellte, war das für Vier- und Zweibeiner eine hypertolle,vollumfänglich behindertengerechte 100m2 Ferienwohnung in einem komplett renovierten Umgebindehaus mit wirklich allem erdenklichen Komfort.  
  Der "Fugauer Zipfel" ist eine "Einstülpung" tschechischen Gebietes im Bereich der Ortschaften Oppach und Neusalza-Spremberg in das deutsche Gebiet. Wegen dieser "Einstülpung" muss sogar die Eisenbahn von Dresden nach Zittau einige 100 Meter über tschechisches Gebiet - den Fugauer Zipfel - durchfahren (das wusste natürlich mein Zweibeiner zu berichten).  
  Die Betreiber der insgesamt 4 Ferienwohnungen haben hier etwas wirklich Tolles auf den Weg gebracht. Auf einem kleinen Schild am Haus ist zu lesen, dass auch die EU ein bisschen finanziell dabei geholfen hat.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Ein Besuch bei den Zweibeiner-Eltern ist für mich immer eine tolle Sache. Die Zweibeiner-Mutter sorgt ganz sehr dafür, dass ich mich da ganz sehr wohl fühle. Hündisches Wohlfühlen hat bekanntlich vor allem etwas mit wohlgefälliger Ernährung zu tun....  
  Aber nicht nur... Die Zweibeiner-Mutter ist noch richtig gut bei Fuß und ist gerne im Oberlausitzer Bergland mit mir zu Fuß unterwegs. Wenn es geht, begeleiten uns die Zweibeinerin und die Cousine der Zweibeiner-Mutter... Es gibt also richtige "Mädchen-Touren".  
  Am 2.Tag war ich mit den 3 Mädchen bei so einer Tour von Schirgiswalde nach Wilthen unterwegs. Der Zweibeiner hatte uns zuvor - nachdem ich mich "bei der Oma" hervorragend gestärkt hatte - mit dem Auto nach Schirgiswalde an den Startpunkt der Wanderung gebracht...  
     
 
 
 
       
  Unterwegs gab es viel zu sehen (links der Blick auf Schirgiswalde und rechts oberhalb von Kirschau).  
       
 
 
 
 
       
  Mir stellte sich die Frage, warum das Federvieh noch nicht in der Pfanne war. Ich denke, dass daran der Zweibeiner und der Zweibeinervater eine gehörige Aktie haben - die essen nämlich beide kein Geflügel...  
       
 
 
       
    Durch den Tunnel können vier- und zweibeinige Fußgänger die Bahnstrecke Dresden - Zittau unterqueren.  
     
 

Natürlich gab es frühmorgens - wenn ich so gegen 08:30 Uhr bereit war, mein Tagwerk zu beginnen (oh Hund eh, es ist schließlich Urlaub) - zuerst mal einen Morgenspaziergang. Und da waren sie wieder, diese komischen Fiecher, von denen die Zweibeinerin immer sagt, dass sie Getränke mit Milch geben. Das braune Teil im Vordergrund sicher eben Kakau.

Es waren auch einigeTiere dabei, die keine Milch geben, sondern für die Sicherstellung des Nachwuchses der Milchtiere zuständig waren. Oh Hund eh waren die groß und sahen wirklich sehr gefährlich aus.

Mir sind die Dinger nicht geheuer!!! Na ja, dem Zweibeinervater sind eher die Wölfe in der Oberlausitz nicht geheuer. Inzwischen sollen in der Oberlausitz mehrWölfe heimisch sein, als in Schweden.

 
 
 
     
 
Im zentralen Bildhintergrund sieht Hund unser Ferienhaus.
 
     
 
 
     
 
Hier der Blick auf die Plattenbauten in Wilthen - dort wohnen seit dem vorigen Jahr die Zweibeinereltern...
 
     
 

Am Nachmittag war ich dann wieder mit der Zweibeinerin und der Zweibeinermutter in Wilthen am Mönchswalder Berg unterwegs...

Ich musste unbedingt in Erfahrung bringen, wie tief sich die Feldmäuse für den bevorstehenden Winter in die Erde eingegraben hatten.

 
 
 
 
Und so sieht Hund eben aus, wenn er von einer Wanderung in der schönen oberlausitzer Natur zurückkommt...
 
 
 
 
 
     
 
Nach der großen Runde ging es zurück nach Oppach in die Ferienwohnung.
 
     
  Am Tag 3 war ich allein mit der Zweibeinerin am Sohländer Stausee unterwegs...  
     
 
 
 
 
 
 
 
Und hier bin ich bei Oma in der Küche. Ja richtig - oh Hund eh - "Oma" und "Küche" ist geradezu eine perfekte Begriffskombination. Gleich fang ich an zu sabbern...
 
 
Immer, wenn ich abends mit meinen Zweibeinern von Wilthen in unsere Unterkunft nach Oppach unterwegs war, war da in Kirschau, am Kirschauer Berg hinauf nach Schirgiswalde diese tolle Weihnachtsbeleuchtung...
 
 
 
 
     
  Am nächsten Morgen - nach 4 Nächten am Fugauer Zipfel in Oppach musste es wieder nach hause gehen. Die Zweibeinerin wurde von der Arbeit gerufen... Zuvor haben die Zweibeiner noch die Lebensmittelvorräte für Weihnachten umfassend aufgefüllt: Fleisch und Wurst vom Privatfleischer, lecker...  
  In der Gegenrichtung (in Richtung Görlitz / am letzten Donnerstag selbst mit betroffen) gab es 3 Tage lang täglich Probleme auf der A4 bei Dresden mit Staus von teilweise 30 km Länge wegen Unfällen...  
     
 
 
     
  Ich bin dann mal weg - Weihnachten feiern. Ich wünsche Euch allen einen gut hündisch gestimmten Weihnachtsmann und schöne Feiertage mit Euren Zweibeinern...  
     


©2019 Burkhardt Köhler